Straftaten des Strafgesetzbuches

Von einem laufenden strafrechtlichen Ermittlungsverfahren erfahren Sie meistens durch eine Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung, durch eine erfolgte Durchsuchungsmaßnahme oder durch eine erfolgte Festnahme. Im Rahmen dieser Maßnahmen sollte Ihnen eröffnet werden, welche Straftat Ihnen zur Last gelegt wird. Die überwiegende Anzahl der Strafdelikte ist im Strafgesetzbuch zusammengefasst.

Das Strafgesetzbuch (StGB) entstand in seiner ursprünglichen Fassung bereits im Jahre 1871 und wird im Laufe der Zeit regelmäßig an die gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst.

Im Falle eines Ermittlungsverfahrens sollten Sie dringend einen Termin bei mir als Rechtsanwalt für Strafrecht vereinbaren und sich Rat suchen. Nur als Strafverteidiger ist es möglich, Einsicht in die Ermittlungsakte zu nehmen und die erhobenen Vorwürfe zu analysieren. So erhalten Sie Auskunft über die vorliegenden Beweismittel, was die Erarbeitung einer Verteidigungsstrategie erst möglich macht. Eine gute Strafverteidigung basiert dabei stets auf einer exakten Kenntnis des Aktenbestands. Ohne die Hilfe eines Strafverteidigers ist jede Einlassung bei der Polizei ein unkalkulierbares Risiko.

Die meisten Straftaten sehen einen weiten Spielraum zwischen Geldstrafe und Freiheitsstrafe vor. Bei einer Körperverletzung nach  § 223 StGB beispielsweise gibt der Gesetzgeber einen Strafrahmen von einer Gefängsnisstrafe von bis zu 5 Jahren oder einer Geldstrafe vor. Der große Zwischenraum in der Strafhöhe ist das Spielfeld der Juristen. Es gilt nun für mich als Strafverteidiger, rechtliche und tatsächliche Gründe zu finden, die für Ihren Fall eine niedrige Strafe nahelegen. Folglich hilft ihnen die Beauftragung eines Rechtsanwalts für Strafrecht  auch bei begangenen Straftaten, die drohende Strafhöhe möglichst niedrig zu halten. Ob schuldig oder unschuldig, ich stehe an Ihrer Seite und versuche, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.

Folgend finden Sie eine beispielhafte Aufzählung von Delikten aus dem Strafgesetzbuch mit weiteren Informationen. Eine persönliche Beratung können die Hinweise nicht ersetzen.