Betäubungsmitteldelikte

Heroin, Kokain und Cannabis-Produkte (zumeist Haschisch) sind die in der Strafrechtspraxis relevantesten Betäubungsmittel. Als Rechtsanwalt für Strafrecht stehe ich Ihnen bei Ermittlungen und Anklagen im Bereich der Drogenkriminalität zur Seite. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unseren Standorten Berlin Köpenick und Berlin Charlottenburg. Je eher Sie sich an mich wenden, desto mehr Spielraum bleibt für effektive Strafverteidigung.

Der Verkehr von Drogen und aller anderen in den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgelisteten Mittel ist streng geregelt. Es wird mit Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft, wer sie unerlaubt anbaut, herstellt oder mit ihnen Handel treibt beziehungsweise sie besitzt, ohne zugleich im Besitz einer schriftlichen Erlaubnis für den Erwerb zu sein (§ 29 I Nr. 1 und Nr. 3 BtMG). Jedoch kommt eine Freiheitsstrafe zumeist nur in Betracht, wenn der Handel gewerbsmäßig stattfindet, Minderjährige einbezogen werden oder andere Personen gefährdet wurden.

Strafverfolgungsmaßnahmen der Behörden bei BtM – Delikten

Wegen der Häufigkeit von Grenzüberschreitungen im Drogenhandel können die Behörden in Deutschland auch Auslandstaten sowie Taten von Ausländern verfolgen. Betäubungsmittel können eingezogen werden. Daneben sind bei bestimmten Mitteln der erweiterte Verfall sowie die Anordnung einer Führungsaufsicht möglich.

Fälschlicherweise wird oft davon ausgegangen, der Besitz geringer Mengen sei nicht strafbar. Das ist nicht korrekt. Richtig ist, dass die Staatsanwaltschaft im Falle von § 29 I Nr. 1 und 3 BtMG etwa von einer Verfolgung der Tat absehen kann, wenn die Schuld des Täters als gering anzusehen wäre, kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht und der Täter die Betäubungsmittel lediglich zum Eigenverbrauch in geringerer Menge anbaut, herstellt oder besitzt. Damit wird ihr ein Ermessen eingeräumt, keine weiteren Ermittlungsmaßnahmen zu ergreifen. Das ändert jedoch nichts an der grundsätzlichen Strafbarkeit der Tat. Das gleiche gilt im späteren Verlauf, wenn es zum Prozess kommt. Hier wird dieses Ermessen dem Richter eröffnet, darüber unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls zu befinden, ob eine Tat ausnahmsweise nicht zu bestrafen ist. Auch dies ändert nichts an der Strafbarkeit an sich.

Möglichkeiten des Rechtsanwalts für Betäubungsmittelstrafrecht, um gegen eine Bestrafung vorzugehen

Der Rechtsanwalt wird sich regelmäßig nach der konkreten Menge erkundigen. Zudem wird er die Möglichkeit prüfen, ob das Gericht die Strafe mildert oder gar von einer Strafe absieht. Dazu kann der Täter freiwillig dazu beitragen, dass eine Straftat nach dem BtMG aufgedeckt wird, die mit seiner im Zusammenhang steht. Das gleiche gilt, wenn er der Polizei freiwillig mitgeteilt hat, dass eine entsprechende Tat mit seiner im Zusammenhang steht, er von ihrer Planung weiß und durch diese Offenbarung eine Verhinderung möglich ist.