Räuberischer Diebstahl
( § 252 StGB )

Beim Räuberischen Diebstahl (§252 StGB) wendet der Täter Gewalt gegen eine Person an oder droht mit einer gegenwärtigen Gefahr für Leib oder Leben, wenn er bei einem Diebstahl nach Vollendung der Wegnahme auf frischer Tat betroffen worden ist. Anders als beim Raub (§ 249 StGB) geht es dem Täter hier nicht um die Erlangung einer Sache sondern um deren Erhaltung. Der Täter setzt Gewalt oder Drohung ein, um die Diebesbeute zu verteidigen.

Als Kanzlei für Strafrecht vertreten wir Sie bundesweit beim Vorwurf des räuberischen Diebstahls. Nehmen Sie Ihr Schweigerecht wahr und melden Sie sich schnellstmöglich bei mir.

Insbesondere in den folgenden Situationen stehen wir an Ihrer Seite:

Über unsere Kanzlei

Unsere Kanzlei, insbesondere auch das Strafrechtsdezernat, kann durch unsere lebensnahe Ausrichtung und großartige Zusammenarbeit seit Jahren auf eine Vielzahl erfolgreich abgeschlossene Verfahren und herausragende Bewertungen durch unsere Mandanten zurückblicken. Entscheidend dabei sind nicht nur unsere transparenten Preise und kompetente Beratungen zum frühestmöglichen Zeitpunkt im Verfahren, sondern auch unser offener, aber vertrauensvoller Umgang im Mandantenkontakt.

Wir sind in allen Dezernaten sehr drauf bedacht, dass Ihre Anliegen unvoreingenommen Gehör finden und wir ständig für Sie erreichbar sind. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Sie nicht nur fachkundig, sondern auch persönlich bestmöglich zu vertreten.

Mögliche Verteidigungs­strategie beim räuberischen Diebstahl

Der Rechtsanwalt prüft, ob der Täter auf frischer Tat betroffen ist. Dies der Fall, wenn er bei der Ausführung der Tat oder alsbald nach Vollendung der Wegnahme (Bsp: wenn die Sache am Körper verstaut wurde) oder in dessen unmittelbarer Nähe von einem anderen wahrgenommen, bemerkt oder angetroffen wurde (BGHSt 9, 255; 28, 224, 227). Eine Strafbarkeit scheidet aus, wenn der Dieb gesicherte Sachherrschaft hat, also beispielsweise die Sache sicher zu Hause verstaut hat.

Der Dieb muss Vorsatz und die Absicht haben, sich den Besitz des gestohlenen Gutes zu erhalten. Die Absicht einem Dritten den Besitz zu wahren, reicht nicht aus.

Strafrahmen gleicht einem Räuber

Der Täter ist gleich einem Räuber (§ 249 StGB) zu bestrafen und muss daher mit einer Freiheitsstrafe bis zu 15 Jahren rechnen. Die Erschwerungs- und Milderungsgründe sind daher auf dieses Delikt zu übertragen. Weitere Infos zum Strafrahmen finden Sie bei den Informationen zum Raub.

Das Gericht kann gemäß § 256 Abs. 1 StGB Führungsaufsicht anordnen.

Wichtige Verhaltensregeln

  • Schweigen Sie zur Sache und reden Sie so wenig wie möglich mit den Beamt*innen.
    Jedes Wort wird dokumentiert und kann unter Umständen gegen Sie verwendet werden.
  • Geben Sie keine Zugangsdaten wie Pin–Nummern und Wischcodes heraus.
  • Unterschreiben Sie nichts, auch nicht das Sicherstellungsprotokoll.
  • Lassen Sie sich den Durchsuchungsbeschluss aushändigen oder die Gründe für die Gefahr im Verzug erklären.
  • Prüfen Sie das Erlassdatum des Durchsuchungsbeschlusses, da diese nur innerhalb von 6 Monaten nach Erlass vollstreckt werden können.
  • Rufen Sie schnellstmöglich Ihren Rechtsanwalt für Strafrecht an.

Nehmen Sie jetzt Kontakt zum Anwalt Ihres Vertrauens auf

Wenden Sie sich für weitere Fragen gerne an unsere Kanzlei - Tel: +49 30 600 33 814 - oder kontaktieren Sie uns jetzt, um einen ersten Telefontermin oder einen Termin an einem unserer Standort in Berlin Charlottenburg oder Köpenick zu vereinbaren.

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