Brandstiftungs­delikte

Als Rechtsanwalt für Strafrecht vertrete ich Sie bei Brandstiftungsdelikten. Diese Art von Delikten bedarf einer besonderen Betreuung durch einen kundigen Rechtsanwalt, denn der Strafrahmen der Delikte ist erheblich. Die abstrakte und unkontrollierbare Gefahr des Feuers hat den Gesetzgeber veranlasst, sehr hohe Strafrahmen festzusetzen. Die Freiheitsstrafen sind dort in der Regel nicht mehr zur Bewährung aussetzbar. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur Beratung.

Insbesondere in den folgenden Situationen sind wir als Fachanwälte für Strafrecht für Sie da:

Welche Vorteile hat unsere Kanzlei für Strafrecht?

  • Top Bewertungen unserer Mandanten
  • Expertise als Fachanwälte für Strafrecht
  • Fingerspitzengefühl und Durchsetzungskraft im Umgang mit den Ermittlungsbehörden
  • Dezernat für Presseberichterstattung
  • Dezernat für berufsrechtliche Folgen von Straftaten
  • Faire und transparente Kosten
  • Sehr gute Erreichbarkeit

Folgend noch allgemeine Informationen zu den Brandstiftungsdelikten

Brandstiftung ist die vorsätzliche Verletzung fremden Eigentums durch Feuer. Sie begeht, wer beispielsweise Gebäude, Kraftfahrzeuge oder Wälder in Brand setzt. Jedenfalls müssen bei allen geschützten Sachen funktionswesentliche Bestandteile derart betroffen sein, dass ein Niederbrennen der ganzen Sache droht. Jedoch genügt nicht das Anbrennen eines untergeordneten Gebäudeteils, sofern eine Ausdehnung des Brandes auf wesentliche Teile des Gebäudes unmöglich ist (BGH NStZ 2007, 270).

Formen der Brandstiftung und die Strafrahmen der Delikte

Anders als vielfach angenommen handelt es sich dabei nicht um ein Bagatelldelikt. Der Gesetzgeber stuft bereits die “einfache” Brandstiftung als Verbrechen ein, weshalb bei allen vorsätzlichen Brandstiftungsvarianten ein Pflichtverteidiger mitwirken muss (§ 140 Abs. 1 Nr. 2 StPO). Die einfache Brandstiftung sieht einen Strafrahmen von mindestens einem Jahr bis hin zu zehn Jahren Freiheitsstrafe vor. Hierauf bauen die schwere und die besonders schwere Brandstiftung und die Brandstiftung mit Todesfolge auf (§§ 306a-c StGB), die mit Freiheitsstrafe von mindestens zwei, fünf beziehungsweise zehn Jahren geahndet werden. Die Vorschriften unterscheiden sich unter anderem nach dem Grad der Gefahr für die Gesundheit (§ 306a Abs. 1, Abs. 2 StGB) anderer Menschen, die tatsächliche Verursachung einer Gesundheitsschädigung (§ 306b Abs. 2 Nr. 1 StGB) oder die Verursachung des Todes (§ 306c StGB). Zu berücksichtigen ist deshalb, dass die Strafverfolgungsbehörden nach § 100a StPO auch ohne Wissen des Betroffenen die Telekommunikation des Tatverdächtigen überwachen und aufzeichnen dürfen. Unter Umständen können sie auch die Untersuchungshaft das Verdächtigen anordnen.

Mögliche Verteidigungsansätze für den Rechtsanwalt bei Brandstiftungs­delikten

Der Rechtsanwalt berücksichtigt neben der Möglichkeit, ob ein minder schwerer Fall (§§ 306 Abs. 2 oder 306a Abs. 3 StGB) vorliegt, auch, dass bei allen geschützten Sachen funktionswesentliche Bestandteile betroffen sein müssen. Bei Gebäuden sind das zum Beispiel die Treppe oder Wohnungstüren und -fenster. Auch wird der Rechtsanwalt seinen Mandanten regelmäßig fragen, ob dieser sich vor der Brandlegung vergewissert hat, dass eine Gefährdung von Menschen absolut ausgeschlossen war. Bei überschaubaren Objekten kann sich dies ebenfalls zu seinen Gunsten auswirken (BGHSt 26, 121 sowie BGH StV 1998, 662).

Zu berücksichtigen ist auch nach § 306e StGB die sogenannte “tätige Reue”. Sie führt zur Strafmilderung bzw. Strafverschonung trotz bereits vollendeter Brandstiftung. Hierzu muss der Täter freiwillig den Brand erfolgreich gelöscht haben, bevor ein erheblicher Schaden entstanden ist. Dabei kann er sich auch von anderen Personen helfen lassen (NStZ 2003, 265).

Nehmen Sie jetzt Kontakt zum Anwalt Ihres Vertrauens auf

Wenden Sie sich für weitere Fragen gerne an unsere Kanzlei - Tel: +49 30 600 33 814 - oder kontaktieren Sie uns jetzt, um einen ersten Telefontermin oder einen Termin an einem unserer Standort in Berlin Charlottenburg oder Köpenick zu vereinbaren.

    Kontaktformular

    mit * gekenzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

    Haben Sie bereits eine Vorladung, Anklage oder ein anderes Schreiben erhalten? *

    janein

    Hier können Sie eine Kopie der Vorladung, Anklage oder eines anderen Schreibens als Anhang beifügen:
    (Erlaubte Dateitypen: jpg | jpeg | png | gif | pdf / Dateigrösse: max. 12 MB)

    Ihre Nachricht an uns:

    Benjamin Grunst

    Rechtsanwalt

    Benjamin Grunst

    Fachanwalt für Strafrecht

    E-MAIL SCHREIBEN

    Rechtsanwalt

    Sören Grigutsch

    Fachanwalt für Strafrecht

    E-MAIL SCHREIBEN

    BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte
    PartG mbB

    Bahnhofstraße 17
    12555 Berlin

    Weiterer Standort:
    Wilmersdorfer Str. 94
    10629 Berlin

    Telefon: +49 30 600 33 814
    Telefax: +49 30 51 30 48 59

    Mail: kontakt@kanzlei-bhg.de

    Erfahrungen & Bewertungen zu BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte PartG mbB